Ein "Draussen zu Hause"-Wochenende

29.09.2014

Ein "Draussen zu Hause"-Wochenende

Das wunderschöne Colorado ist mein Zuhause. Ein Ort, der es sehr leicht macht, Abenteuer vor der eigenen Haustür zu erleben und in die Wildnis einzutauchen – sei es auch nur für einen kleinen Ausflug. So wie beispielsweise am letzten Wochenende.

Der Samstag startete für meinen Freund Ryan, unsere Hündin Khala und mich mit einer langen Autofahrt nach Aspen, zur Hochzeit unserer Freunde. Unterwegs legten wir einen kleinen Zwischenstopp abseits des kurvigen Bergpasses ein und schlugen unser Zelt auf.

Als wir schließlich in Aspen ankamen, zogen wir uns schnell auf dem Parkplatz um und bestiegen die Gondelbahn. Unsere Freunde hatten sich ein Skigebiet als Ort für ihre Hochzeit ausgesucht und wir erlebten eine Zeremonie vor einem fantastischen Bergpanorama. Am Abend fuhren wir zu unserem Zelt und schlüpften in die gemütlich warmen Schlafsäcke. So sollte jedes Wochenende beginnen!

Aufstieg ins Paradies

Am nächsten Morgen machten wir uns schon früh auf den Weg zum Startpunkt unserer Tour. Wir packten unsere Rucksäcke mit allem Notwendigen: Schlafsäcke, Isomatten, Jacke und Mütze, zwei Dosen Bier und ein Flachmann mit Whiskey. Auch Khala bekam ihre Packtaschen und freute sich mit eifrigem Schwanzwedeln auf die bevorstehende Wanderung. Unser Ziel, der Willow Lake, lag 16 km steil bergauf vor uns.

Auf den ersten Kilometern spendeten uns hohe Espen und Pinien kühlen Schatten. In der Ferne türmten sich die rot-braunen Maroon Mountains. Dann wichen die Bäume weiten Wiesen und diese schließlich der Gletschermoräne. Kleine Bäche plätscherten neben dem Weg entlang, während uns vereinzelte dreckige Schneefelder an den letzten Winter erinnerten. Wir schleppten unsere müden Beine zur Spitze des Passes und wurden mit einem beeindruckenden Ausblick belohnt.

Das perfekte Zuhause auf Zeit

Willow Lake funkelte in einem Feld aus grünem Gras und bunten Blumen. Nicht ein einziges Zelt war zu sehen: dieser Ort gehörte uns ganz allein.

Als wir unsere Rucksäcke fallen ließen, fühlten wir uns plötzlich federleicht. In kürzester Zeit war das Zelt aufgestellt, eine Feuerstelle angelegt, Holz gesammelt und das Bier geöffnet. Unser Zuhause für die Nacht war fertig und wir bereit für einen perfekten Abend mit gutem Essen, Sternegucken und knackendem Feuer. Dies sind die Momente für die wir leben: um draussen zu Hause zu sein!

Abstieg ohne Fisch

Mit leckerem Kaffee und Blaubeerpfannkuchen zum Frühstück gestärkt übten wir uns im Fliegenfischen. Ich gebe zu, dass an mir keine gute Fliegenfischerin verloren gegangen ist, aber ich habe es versucht.

Als wir unser Zuhause auf Zeit zurück in die Rucksäcke packten, zogen erste Wolken auf. Natürlich bedeutete der gestrige lange Aufstieg auch einen schier endlosen Abstieg. So endete unser Wochenendtrip vor der Haustür zwar mit schmerzenden Knien und staubigen Beinen, aber auch mit einem breiten Grinsen.

Abrie Brutsche

Abrie Brutsche

„Draussen zu sein beruhigt mich, gibt mir Energie und hebt die Laune.“

Abrie ist zu Hause in den Bergen von Colorado – ob kletternd, mit dem Mountainbike oder auf Skiern. Trotz Krankenschwester-Ausbildung: Zeit zum Draussensein, Kochen, für Familie und Hund bleibt immer. Mit Jack Wolfskin war sie u. a. in Island und Südafrika.

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