Das Arctic V-Team beim Arctic Circle Race in Grönland 2015

03.03.2015

Das Arctic V-Team beim Arctic Circle Race in Grönland 2015

Das Arctic Circle Race: ein dreitägiges nordisches Skirennen, das mit 160 km fast so lang ist wie vier Marathon-Strecken. Wir – das Arctic V-Team – möchten daran teilnehmen und am 20. März 2015 an unsere Grenze gehen: auf Basis einer weltrekordverdächten Vorbereitung.

Das Arctic V-Team – Mehr als nur Freunde

Unser Team für diesen Wettkampf: Das sind ich (Chemmy), Max, Richard, Adam und Chistopher. Zwar haben wir alle unterschiedliche Hintergründe, teilen jedoch die gleiche Leidenschaft fürs Skifahren. Warum wir dieses Rennen ausgewählt haben? – Wir haben ständig den Drang, unsere Ausdauer auf die Probe zu stellen. Aber wir möchten auch die Gelegenheit nutzen, Geld für eine Krebsorganisation namens „Ski4Cancer“ zu sammeln. Da leider jeder einzelne aus unserem Team Freunde oder Verwandte hat, die an Krebs erkrankt sind, ist es für uns ein extrem wichtiges Thema und gibt uns zusätzliche Motivation für diese besondere Herausforderung.

Vorbereitung ist alles – Rekordversuch im Einkaufszentrum

Wir begannen unsere Vorbereitungen mit einem Rekordversuch: die längste Strecke, die jemals in 24 Stunden auf einer Langlaufmaschine gelaufen wurde, wollten wir zurücklegen. Die passende Bühne für diesen Versuch bot uns das stark besuchte „Canary Wharf“-Einkaufszentrum im Herzen Londons.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auf den Geräten „trauten“ wir uns schliesslich in die Öffentlichkeit und bauten unsere Geräte an einem Montagmittag direkt vor dem Ausgang der hiesigen U-Bahn auf. Wir liefen in abwechselnd à 45 Minuten, während die anderen die Zeit zum Anfeuern, Dehnen, Ausruhen oder Spenden sammeln, nutzten. Mit jedem Durchlauf wurde unsere Technik immer besser und wir sammelten Meile um Meile.

Schlusssprint zur Mittagszeit

Nach Mitternacht rangen mit der aufkommenden Müdigkeit. Doch wir hatten gerade die 100 Meilen-Marke geknackt. Koffein- und kalorienhaltige Nervennahrung halfen uns dabei durchzuhalten.

Als jedoch morgens endlich die ersten Pendler vorbei strömten, kamen auch unsere Lebensgeister wieder zurück. Wir starteten mit dem Schlusssprint. Ganze 235 Meilen schafften wir bereits bis zur Mittagszeit. „Yeah, ziemlich wahrscheinlich knacken wir den Rekord“, jubelten wir uns gegenseitig zu. Das war Ansporn genug auch für die nächsten Meilen Gas zu geben und noch mehr Aufmerksamkeit für unsere Aktion zu gewinnen.

Das Arctic Circle Race – Das wohl härteste Skirennen der Welt

Ziel der Organisatoren des „Arctic Circle Race“ war es, das härteste Skirennen der Welt zu etablieren. Erstmals fand diese im Jahre 1998 statt. Seitdem ist es zu einer kulturellen und sportlichen Institution in Sisimiut geworden, einer Stadt mit 5500 Einwohnern an der Westküste Grönlands. Es ist immer wieder schön, wie schnell man als Sportler oder auch Helfer mit den Bewohner der kleinen Stadt in Kontakt kommt. Sofort fühlt man sich dort zu Hause.

Chemmy Alcott

Chemmy Alcott

“Smile and the world will smile with you”

Mit Skiern unter den Füßen geboren: Als Großbritanniens Alpin-Skifahrerin Nr. 1 nahm Chemmy an vier Olympischen Winterspielen teil. Nach einem schweren Sturz kämpfte sie sich zurück, um ihr großes Ziel zu verwirklichen: die Teilnahme an den Winterspielen in Sotschi 2014.

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