Indien – Ein riesengrosses Versprechen.

Jede Reise nach Indien beginnt mit einem Kompromiss: Wohin reise ich, welche Orte will ich unbedingt sehen, was schaffe ich (diesmal) nicht? Ich bin mir schon im Voraus sicher, dass dieses grosse und fremdartige Land genug Abenteuer, Schönheit, Farben und Unglaublichkeiten für viele Reisen bereithält. Aber irgendwo muss man starten und ich starte in Hampi in Südindien. Eingebettet in sattgrüne, fruchtbare Ebenen findet man dort auf gigantischen 26 Quadratkilometer eine Fülle antiker Tempelanlagen. Das zieht viele Backpacker an, und zwar zu Recht: Hampi ist einfach magisch.
Indien – Ein riesengrosses Versprechen.
Im Land der Farben

Ich bin Christine Neder, 30 Jahre alt und absolut reiseverrückt. Vielleicht kennst du mich von einem meiner früheren Projekte: 2010 startete ich in Berlin das Couchsurfing Projekt “90 Tage-90 Betten“, 2012 waren es “40 Festivals in 40 Wochen“. Jetzt kann ich es kaum erwarten, 14 Tage und Nächte lang Indien zu erkunden. Meine wichtigsten Begleiter: Ein Seidenschlafsack und ein Moskitonetz. Beides ist absolut unersetzlich auf einer Reise in das Land der Farben.

Im Land der Farben
Im Land der Farben
Im Land der Farben
Im Land der Farben

Hampi war meine Perle, Goa und Kerala habe ich auch sehr genossen. Aber nur mit atmungsaktiven T-Shirts , sonst stirbt man den Hitzetod!

Christine Neder, Reiseverrückt

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3.700 Monumente und ein Backpacker-Idyll auf Hindi

Reisfelder, Bananenplantagen und Palmenhaine säumen die Fahrt in das kleine Örtchen Hampi. Im 14.-16. Jh war dies die Hauptstadt des Königreiches Vijayanagar und mit 200.000-400.000 Einwohnern 10 bis 20 Mal so gross wie heute. Heute teilt es sich durch einen Fluss in „Hampi Bazaar“ und „Virupaksha“. Tatsächlich erliege ich im Bazaar irgendwo zwischen Gewürzen und handbestickten Kissen dem Shoppingwahn. Gut, dass mein Rucksack gross genug ist! Falls es Euch auch packt: hier kann und soll man handeln, 30-40% Nachlass kalkulieren die Händler ein - wie überall in Indien.

Gleich im ersten Tempel klettern mir niedliche Äffchen auf die Schulter – aber Vorsicht, sie klauen! Die Tempel sind atemberaubend schön und teils hervorragend erhalten. Mein Tipp: Besichtigt die Tempelanlagen unbedingt per TukTuk, Bustour oder Roller, denn die Distanzen sind gigantisch und die feuchte Hitze überfordert zu Fuss schnell. Ansonsten könnt ihr hier von der Sound Meditation beim schönsten Sonnenaufgang der Welt bis zu zig indischen Curries absolute Backpacker-Idylle geniessen. Für mich war es nur die erste Station: Ich will noch so viel mehr Indien entdecken.

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